19. Dezember 2006
Traumland Deutschland: Arbeiten lohnt sich nicht!
Deutschland wird je länger je mehr zum absoluten Albtraumland für die hart arbeitenden Bürger. Gemäss einer Untersuchung des Kieler Institut für Weltwirtschaft zahlt sich Mehrarbeit im Sozialstaat Deutschland nämlich nicht aus, da Vater Staat das zusätzlich verdiente Geld den Leuten wieder wegnimmt.
Insgesamt ist das Nettoeinkommen der Deutschen seit 1991 um 2 % gesunken und dies trotz der als "deutsches Lohnwunder" gefeirten Lohnerhöhungen der letzten Jahre. Aber was solls. Schliesslich ist es nicht wichtig was sich der fleissige Mittelstand leisten kann, sondern viel mehr, dass all die abertausenden Sozialschmarotzer, von denen es jährlich mehr gibt, möglichst angenehm über die Runden kommen. Und damit dem auch so ist, arbeiten die Linken weiter an ihrer absurden Umverteilungspolitik (auch in der Schweiz).
Quelle: Spiegel Online
"Trotz der Einkommensteuersenkungen der Jahre 1999 bis 2005 ist die Steuerbelastung deutscher Arbeitnehmer weiterhin so hoch, dass sich zusätzliche Arbeitsanstrengungen kaum lohnen", sagte IfW-Steuerexperte Alfred Boss. Hauptgrund dafür sei der progressive Einkommensteuertarif. Dieses System führe dazu, dass inflationsbedingte Gehaltssteigerungen mit einem überproportionalen Anstieg der Steuerbelastung einhergehen.
Insgesamt ist das Nettoeinkommen der Deutschen seit 1991 um 2 % gesunken und dies trotz der als "deutsches Lohnwunder" gefeirten Lohnerhöhungen der letzten Jahre. Aber was solls. Schliesslich ist es nicht wichtig was sich der fleissige Mittelstand leisten kann, sondern viel mehr, dass all die abertausenden Sozialschmarotzer, von denen es jährlich mehr gibt, möglichst angenehm über die Runden kommen. Und damit dem auch so ist, arbeiten die Linken weiter an ihrer absurden Umverteilungspolitik (auch in der Schweiz).
Quelle: Spiegel Online


Kommentare
Weder hat es im Bereich der von Dir "Sozialschmarozter"* genannten Arbeitslosen für den betrachteten Zeitraum einen so bedeutenden Anstieg gegeben (und entsprechend Mehrausgaben), dass der von Dir verkündete Effekt eingetreten ist, noch scheint Dir bekannt zu sein, dass beispielsweise eine Absenkung der "Sozialschmarotzer " um 20% lediglich eine Ersparnis von rund 7 Mrd. Euro brächte.
Das ist recht wenig, verglichen
a) mit anderen Staatsausgaben (z.B. EU und Rüstung, je ca. 24 Mrd)
b) mit Unternehmensgewinnen
c) mit Mieteinnahmen
d) mit dem BSP (es sind dann nämlich weit weniger als 0,5%)
usw. usf.
Der Zuwachs im betrachteten Zeitraum war aber geringer als 20%. Die schlechte Lohnentwicklung hat in erster Linie andere Gründe als nur der Zuwachs an Kosten für Deine "Sozialschmarotzer".
Andererseits: Wenn ich recht hätte, dann fehlt Dir das Feindbild bzw. Deinem Feindbild die Gefährlichkeit. Schuld an der allgemeinen Lage wären dann nicht Deine Sozialschmarotzer. Die Welt wäre wieder kompliziert.
Ich schlage Dir darum vor: PRÜFE AUF GAR KEINEN FALL, ob die von mir vorgebrachten Argumente stichhaltig sind. Ich mein, Du als Liberaler...
*Du meinst gewiss nicht Mc Kinsey, gell?
In der Tat sprechen dafür einige Zahlen bzw. Statistiken: Mittlerweile wandern auch junge, hochqualifizierte, die eigentlich vom "Profil" her beste Voraussetzungen am deutschen Arbeitsmarkt hätten, aus (Ärzte, Lehrer, Geologen usw.).
Das sich "Arbeit in Deutschland" nicht mehr lohnt, hat meiner Meinung nach Multikausale Gründe.
Dies liegt zum einen einen den im europähischen Vergleich relativ hohen Sozialleistungsquote (Arbeits,-Pflege, Rentenversicherungen), bei diejenigen, die noch Sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind ,deren Anteil immer weiter abnimmt und somit ein Transferungleichgewicht entsteht (Beitragszahler/Empfänger), dem System der progressiven Versteuerung, mit steigendem Einkommen steigt die Steuerlast sowie auf Grund der hohen Arbeitslosenzahlen, weil das Wirtschaftssystem falsche Impulse setzt, Arbeitsplätze werden bei etlichen DAX-Unternehmen abgebaut obwohl gleichzeitig Milliarden-Gewinne eingefahren werden, um die Dividenden noch mehr zu erhöhen...!!!
Darin liegen die höhren Sozialkosten begründet, es würden Millionen Menschen in der BRD lieber arbeiten gehen, mit der gewissheit am Ende mehr in der Tasche zu haben als z.B. ein vergleichbares "Sozialempfängerhilfepaar" oder diejenigen die nicht mehr arbeiten gehen (RentnerInnen). Die jenigen die "arbeiten", dürfen nicht weniger in der Tasche haben, als diejenigen, die "Nichtarbeiten"! -und es gibt zahlreiche Beispiele in denen die ArbeitnehmerInnen, in Arbeit stehen, und in Kauf nehmen, am Monatsende, weniger als ein vergleichbarer Transferempfänger im Portmonaise zu haben (vor allem im Niedriglohnbereich), um nur nicht "Arbeitslos" gemeldet zu sein!!! Dies belegt doch die Arbeitsmotivation von Millionen von "arbeitenden" und "arbeitssuchenden" Bürgerinnen und Bürger in der BRD!!
Von "abertausenden Sozialschmarotzer" kann also nicht im geringsten das Über sein, dies ist nicht das ökonomische Problem!!!
Das Ökonomische Problem in der BRD ist, das auf Profit und Gewinnen orientierte Wirtschaftssystem. Ob Firmen wie "Siemens", "Telekom" und anderen DAX-Unternehmen, die fahren seit Jahren "Rekordumsätze" und das bei gleichzeitigem Stellenabbau, um Personalkosten zu sparen, Bilanzen zu stärken um somit hiesige Aktionäre zufriedenzustellen auf ihrem "Hunger" nach Dividenden!!!
Meiner Meinung nach behandeln die Linken eine gerechte Frage: "Ist hier in Deutschland noch alles gerecht verteilt Geld,-Vermögen,-Sachwerte)??
Auch hier ist der Slogan: "absurde Umverteilungspolitk" blanker Populismus, denn setzt man sich mit den Wirtschaft,- Arbeitsmarkt,- u. Finanzproblemen in der BRD genauer auseinander kommt man ob man will oder nicht, an dem "Verteilungsproblem" nicht vorbei.....!!!